Nationalparks in Afrika
Der wilde Kontinent beheimatet seine geschützte, faszinierende Tier- und Pflanzenwelt in rund 350 Nationalparks in Afrika. Die meisten davon befinden sich in Südafrika, Kenia und Algerien. Zu den ältesten Nationalparks in Afrika zählen der Etosha-Nationalpark in Namibia, gegründet im Jahr 1907, der Royal-Natal-Nationalpark in Südafrika, gegründet im Jahr 1916, der Nationalpark Virunga in der Demokratischen Republik Kongo, gegründet im Jahr 1925, und der Vulkan-Nationalpark in Ruanda, gegründet im Jahr 1929. |
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Zu den berühmtesten Nationalparks in Afrika gehört der Serengeti-Nationalpark in Tansania. Er ist der zweitgrößte Park auf dem Kontinent und wurde durch Bernhard Grzimeks Film "Serengeti darf nicht sterben" weltbekannt. Der Serengeti-Nationalpark beheimatet auf seinen endlosen Savannen unzählige Tiere, darunter die größten Raubtierherden Afrikas. Ebenfalls ein zu Hause fanden in diesem Park die großen Wildtiere wie Giraffen, Zebras und verschiedenste Antilopenarten. Die Wanderungen der Tiere ziehen jedes Jahr viele Touristen und Besucher an.
Ebenfalls berühmt und bekannt ist der Kruger Nationalpark in Südafrika. Er ist mit knapp 20.000 m² einer der flächenmäßig größten Parks und zugleich der älteste. Er wurde im Jahr 1898 gegründet und beherbergt neben den so genannten Big 5 (Afrikanischer Elefant, Spitzmaulnashorn, Afrikanischer Büffel, Löwe und Leopard) etwa 140 weitere Säugetierarten, sowie circa 500 Vögel- und über 100 Reptilienarten.
Allen afrikanischen Nationalparks gemeinsam ist, dass ihre einzigartige Tierwelt nur dort in freier Wildbahn vorkommt. Viele der fast ausgestorbenen Tierarten fanden in den Nationalparks in Afrika ein neues, relativ freies zu Hause. Der Natur wird jedoch trotzdem freier Lauf gelassen, die Tiere werden nicht zugefüttert oder an den Menschen gewöhnt, denn die afrikanischen Regierungen legen viel Wert darauf, ihre einheimische Tierwelt so zu erhalten.
Ebenfalls erwähnenswert ist die afrikanische Pflanzenwelt. Der eigentliche Zweck der Nationalparks in Afrika war die Erhaltung und Weiterverbreitung bedrohter und fast ausgestorbener Tierarten, doch auch einige fast verschwundene Pflanzenarten fanden hier neue Verbreitungsgebiete. Im Nationalpark Souss-Massa in Marokko haben sich auf rund 340 m² Fläche Binsen und Zypergräser angesiedelt, sowie verschiedene Fuchsschwanzgewächse und Greiskräuter. Auch die rund 1200 Akazienarten sind in den Nationalparks in Afrika weit verbreitet.
Die Nationalparks in Afrika verfügen über umfangreiche Programme und Führungen für Touristen. Auch die Möglichkeit, einen Campingurlaub in einem Nationalpark in Afrika zu erleben, ist gegeben. Die Parks bieten verschiedene Übernachtungs- und Urlaubsmöglichkeiten, welche zu erholsamen Stunden und interessanten Ausflügen verlocken. In den verschiedenen Parks gibt es diverse Unterbringungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Preisniveaus. Vom Bungalow mit Bed & Breakfast bis zum luxuriösen Hotelaufenthalt mit All Inclusive Programm ist alles möglich. Es werden geführte Safaris angeboten, die mit Autos, zu Fuß oder in Bussen stattfinden. Auf diesen Trips lassen sich hervorragend Bilder von der einzigartigen und atemberaubenden Tier- und Pflanzenwelt des wilden, afrikanischen Kontinents machen.