Safari Botswana

Der im Süden Afrikas liegende Binnenstaat Botswana (auch Botsuana) erlebte in den letzten Jahrzehnten einen wahren Tourismusboom. Grund dafür waren in erster Linie die herrlichen Nationalparks des Landes, welche vor allem Urlauber aus Europa und Nordamerika zu Safaris einluden. Aus dieser Tatsache ist in diesem Land eine wahre Fachbranche entstanden, welche sich ausschliesslich mit dem Safaritourismus befasst.

In der Tat zeichnen sich die vielen Nationalparks und Schutzgebiete des Landes durch vielfältigen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen, sowie durch teilweise nahezu einzigartige geographische Besonderheiten aus.

Das Okavangodelta

Es ist wohl das bekannteste Naturareal des Landes. Inmitten der Köahari versickert der Okavangofluss und hinterlässt sagenhaft schöne Spuren. Dieses Feuchtgebiet zählt zu den artenreichsten ganz Afrikas. Neben Löwen, Elefanten, Zebras, Flusspferden und vielen anderen Säugetieren tummeln sich unzählige Reptilien- und Amphibienarter, sowie hunderte von verschiedenen Vogelarten im Okavangodelta. Zudem besitzen die Gewässer einen unermesslich scheinenden Fischreichtum. Rund um dieses Naturparadies finden sich auch eine große Anzahl von Hotels, welche speziell für den an Safaris im Okavangodelta interessierten Touristen zugeschnitten sind.

Der Chobe-Nationalpark

Dieser im Westen Botswanas liegende Nationalpark ist Teil der in Planung befindlichen, sogenannten Kavango-Zambez Frontier Conservation Area. Dies ist ein Zusammenschluss mehrerer Nationalparks Namibias, Angolas, Botswanas, Sambias und Simbabwes. Bekannt ist der Chobe-Nationalpark für seine großen Herden von Elefanten und Kaffernbüffeln.

Der Gemsbok-Nationalpark

Er liegt dierekt an der Grenze zu Südafrika und besitzt eine unglaubliche Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Löwen, Spießböcke, Hyänen, Antilopen, Giraffen und viele andere Tiere tummeln sich hier in stattlichen Populationen. Da er zwischenzeitlich mit dem in Südafrika liegenden Kalahari-Gembok-Nationalpark vereinigt wurde, können dort auch ausgedehnte Tierwanderungen, ein Höhepunkt einer Safari, beobachtet werden.

Der Nxai-Pan Nationalpark

Er besteht zum größten Teil aus einem trockenen Salzsee. Dort sind Vor allem Löwen, Hyänen, Sträuße und Springböcke anzutreffen. Wenn sich der See in der Regenzeit jedoch mit Wasser füllt, wird das entstandene Gewässer von unzähligen Vogelarten bevölkert.

Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark

Er besteht auch zum größten Teil aus Salzpfannen, welche in der Regenzeit Wasser führen. Die typische Fauna des Parks sind Zebras, Elefanten und an einigen dauerhaften Wasserstellen auch Flusspferde.