Themenreisen Safari

Der Begriff Safari stammt aus der ostafrikanischen Sprache Swahili und bedeutet Reisen. Durch afrikanische Kolonialherren übernommen, wurde der Begriff für Jagdreisen in der afrikanischen Steppe verwandt. Das Jagen von Tieren in freier Wildbahn war einst ein beliebter Freizeit-Sport der ersten europäischen Siedler und wohlhabenden Reisenden auf dem afrikanischen Kontinent. Heute im Zuge des Tierschutz und des nachhaltigen Tourismus, wird fast ausschliesslich mit dem Fotoapparat Jagd auf die Steppenbewohner gemacht. Nationalparks rund um den Globus bieten eine unberührte Natur, einen unter Artenschutz stehenden Tierreichtum und sind somit die Gelegenheit, einzigartige Tiere in freier Wildbahn zu beobachten.

Großwildjagd

Allerdings ist die Großwildjagd im herkömmlichen Sinne der Trophäen-Jagd noch nicht ganz ausgestorben und wird für extrem hohe Summen dennoch angeboten. Allerdings wird diese auch zum Teil durch ethische und ökologische Gründe in ihre Schranken gewiesen und die Nachfrage nach einer solchen Art der Reise in Verbindung mit Projekten angeboten, die tatsächlich einen Nutzen für Tier- und Landschaftsschutz haben, wenn es darum geht den so genannten "Überschuss" zu jagen, ähnlich, wie es z.B.: im europäischen Forst der Fall ist.

Safari als Highlight der Afrikareise

Heute aus keinem touristischen Angebot rund um das Thema Afrikareisen mehr wegzudenken, hat sich die Themenreise Safari rund um den Kontinent etabliert. Reiseanbieter verstehen darunter in der Regel ein kombiniertes Angebot aus Unterkunft und Ausflügen. Der Aufenthalt in einer Lodge in einem geschützten Terrain, also einer speziellen Art des Gasthauses bzw. Hotels in der freien Natur, dient dabei als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Wildnis, die in der Regel mit Jeeps oder speziell ausgebauten Fahrzeugen erfolgen. Oft werden gerade auf Grund der Ortskenntnis und der guten Orientierung Einheimische mit dem Job des Führers einer solchen Safari beauftragt.

Eine Themenreise Safari macht natürlich nur Sinn in Gebieten, die über einen aussergewöhnlichen Artenreichtum verfügen und beschränken sich nicht nur auf Afrika. Dort allerdings ist das glorreiche Ziel einer jeden Safari immer noch das Sichten der so genannten "Big Five", darunter versteht man die größten Bewohner der afrikanischen Savanne: Den Büffel, den Löwe, den Leopard, den Elefant und das Nashorn. Besonders gute Chancen diese einst bei Großwildjägern beliebtesten Säugetiere anzutreffen, bieten die Länder Südafrika, Kenia, Tansania und Botswana.

Bekannte Gebiete die sich für eine Themenreise Safari anbieten sind der Krüger Nationalpark in Südafrika, die Serengeti in Tansania und der Etosha Nationalpark in Namibia.